Rund um il Giuggiolo

Die Stadt Fossombrone liegt im unteren Teil des Metauro Tales an der antiken ‚Via Flaminia‘ eingesäumt von den grünen Hügeln der Cesane und der Colle dei Cappuccini.
Die ersten Zeugnisse Menschlicher Niederlassung gehen in die Altsteinzeit zurück während der die ersten Römer sich in San Martino del Piano ansiedelten. Das Forum Sempronii wurde nach ‚Caio Sempronio Gracco‘ benannt.

Schon von weitem sieht dieses an den Hängen des Metaurotales gelegene kleine Städtchen wunderschön aus. Es handelt sich um die alte römische Siedlung Forum Sempronii. Seine Kirchtürme und die oberen Stockwerke der großen Adelspaläste überragen die Terrakottadächer der in Terrassen angelegten Straßenzüge, und ganz oben liegt der Corte Alta Palast aus dem 15. Jahrhundert, in dem sich heute das Stadtmuseum und die Kunstgalerie befinden.

Noch weiter oben türmen sich wie ein Schiffskiel die Ruinen der alten Festung, die damals von den Malatesta, Herrscher von Fano, als Verteidigungsbauwerk gegen ihre Rivalen, die Montefeltro aus Urbino , errichtet wurde.
Die meisten Gebäude stammen jedoch aus der Zeit  nach der Eroberung der Stadt durch Federico, Herzog von Urbino. Es war die große Blütezeit von Fossombrone. Die schönsten dieser steinernen Zeichen sind einige anmutig und trotzdem bescheiden wirkende Renaissancepaläste bei den Arkadengängen im historischen Zentrum.
Nicht weit vom Zentrum, an der alten Via Flaminia, sieht man Überreste der antiken Siedlung Forum Sempronii, benannt nach dem Volkstribunen Gaius Sempronius Gracco, der das Forum zwischen 133 und 126 v. Chr. erbauen ließ. Die Stadt wurde schachbrettartig geplant, parallel verlaufend zur Via Flaminia. Ausgrabungen haben Reste eines mit Heizthermen  ausgestatteten domus (Wohnhaus) ans Tageslicht gebracht und ein längeres Stück alter Basaltstraße, die parallel zur Via Flaminia verlief.
Weitere archäologische Fundstücke sind im Stadtmuseum, im Corte Alta Palast oberhalb der Stadt ausgestellt.