Die Küste der Marken

Naturschutzpark Monte San Bartolo

Das Naturschutzgebiet des Parco San Bartolo liegt inmitten der grünen Anhöhen, der beeindruckenden Steilküste zwischen Pesaro und Gabicce Mare. Durchquert wird es von einer faszinierenden Panoramastraße die sich zwischen den Steilhängen und den bezaubernden Landschaften hindurchschlängel. Diese Steilküste ist die erste der man auf dem Weg nach Süden, von Trieste aus, begegnet. Von hier aus hat man einen weiten Blick über das Meer und die Küste, wo Klippen, kristallines Meerwasser und eine beeindruckende Ginsterblüte, ein unvergleichliches Farbenspiel darbieten. Vom grün der Hänge zum tiefen Blau des Meeres, stürzt die Hochküste für über 10 Km in die tiefe See. Das Naturschutzgebiet weist beeindruckende natürliche Aspekte auf, die Ginsterblüte, die ausgedehnten Plinio Röhrichtfelder, die Aleppo Pinien und das seltene maritime Leinen. Die hier lebenden Tierarten vermehren sich ständig, in dem geschützten Gebiet gibt es neben zahlreichen See- und Raubvögeln, Rehe, Füchse, Dachse und Stachelschweine. Ebenso beeindrukend wie die Umgebung, sind die gut erhaltenen mittelalterlichen Ortschaften die hier an der Panoramastraße liegen, wie z. B. Fiorenzuola di Focara und Casteldimezzo, sehenswert sind auch die prächtige Villa Imperiale aus der Renaissancezeit und die Villa Caprile aus dem siebzehnten Jahrhundert mit ihren herrlichen Gärten, Parkanlagen und Wasserspielen.
Das Naturschutzgebiet San Bartolo ist 55 km von Il Giuggiolo entfernt.

Senigallia

Gegründet im 4. Jahrhundert vor Christus vom Stamm der Galli Senoni wurde sie zur ersten römischen Kolonie der Adriaküste. Senigallia liegt an der Mündung des Flusses Misa auf halber Strecke zwischen Pesaro und Ancona.
Das Umland ist weitgehend waldig mit sanften Hügeln die sich bis zur Küstenlinie ausdehnen.
Die Stadt erfreut sich dank Giovanni della Rovere einer grossartigen Entwicklung. Im 16.Jahrhundert erreichte sie den prunkvollen Höhepunkt und werde so zum Treffpunkt des Handels des zentralen Europas.
Die Stadt brachte zahlreiche Kunstschätze hervor. Das Foro Annonario, ein bepflanzter und mit 24 Säulen umgebender Kreis im dorischen Stil, den Dom, den Gräflichen Palast, die Portale Ercolani, die perfekt erhaltene Burg und das Theater La Fenice.
1846 wurde der Senigallier Giovanni Maria Mastai Ferretti als Pio IX zum Papst ernannt.
1853 wurde der erste Badestrand realisiert womit Senigallia zum bedeutendsten Seebad seiner Zeit wurde.
1933 wurde die Rotonda a Mare eingeweiht.
Senigallia ist 50 km von Il Giuggiolo entfernt.